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Stocktanz
Die aus der philippinischen Kampfkunst kommenden Eskrima-Stöcke
vermitteln Wachsein,
Direktheit, Kraft, Kontakt. Tanzen mit 2 Stöcken lässt
mich archaische Dimensionen in mir verspüren, besonders die
Verbindung zum Element Feuer. Durch den rhythmischen Impuls im Bewegen
und Schlagen der Stöcke wird meine Kraft und Aggression umgehend
in ein Gemeinschaftserlebnis gewandelt. Im Kontakt mit der/dem PartnerIn,
im Öffnen der Wahrnehmung für das Feld der Gruppe entsteht
Synchronisation im Hören, Spüren,
Bewegen, Schlagen. Ich erlebe mich mit Leib, Seele, Stimme, Kraft
im Raum, in Relation
zu den anderen. Ich bin aktiv und hellwach, ein Teil des Ganzen,
des Tanzschemas (sog.
Schwarmbewußtsein). Durch die Reibung, die Lautstärke
der schlagenden Stöcke entsteht ein sehr direktes und doch
transzendentes Gemeinschaftserlebnis. (Foto: Stocktanz in Esalen/Californien,
März 2008)
Diese volle Lebendigkeit lasse ich gerne in die Stille münden.
Im eignen Körper angekommen, tauchen im Musik-Hören-Getragensein
mit ganz leisen Tönen und Klängen oft andere, noch wenig
bekannte Gefühle und Empfindungen auf. Dies ist ein wichtiger
Beitrag zur eigenen Psychohygiene und macht einen frischen Geist!
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